Wenn der Wert des Geldes schmilzt

Was ist eigentlich Inflation? Und wie können Anleger ihr am besten begegnen?

In diesem Jahr war der Sommer extrem heiß. Ein erfrischendes Eis war bei Klein und Groß besonders willkommen. Doch ebenso hoch wie die Temperaturen war inzwischen auch der Preis, den wir für eine Kugel auf den Tisch legen mussten: 1,20 Euro waren es durchschnittlich. Zum Vergleich: Im Jahr 1985 kostete ein Eisbällchen umgerechnet gerade einmal 15 Cent.

Das ist nur ein Beispiel von vielen. In den letzten Jahren und Jahrzehnten sind die Preise auf breiter Front gestiegen. „Wenn sich die allgemeinen Preise für Güter und Dienstleistungen erhöhen, dann spricht man von ‚Inflation‘. Anders herum gesprochen bedeutet das, dass Ihr Geld weniger wert ist beziehungsweise Sie sich für den gleichen Betrag heute weniger kaufen können als früher“, sagt Bernd Wolters, Individualkundenbetreuer bei der Volksbank Niedergrafschaft. Er rät, weitere anschauliche Beispiele zum Thema Inflation auf dem Anlegerblog geldanlegenklargemacht.de des Fondspartners Union Investment nachzulesen.
Wo liegen die Ursachen von Inflation? Wolters erklärt: „Läuft zum Beispiel die Konjunktur gut, wächst die Nachfrage nach Rohstoffen und anderen Gütern unter Umständen so schnell, dass die Anbieter nicht rechtzeitig ihre Produktion ausweiten können. Infolgedessen steigen dafür die Preise und damit auch die Kosten für die Produktion von nachgelagerten Waren. Das schlägt sich wiederum in einem höheren Preis der Waren nieder.“ Ein anderer Grund für Inflation könne eine Erhöhung der Geldmenge sein. „Gibt also beispielsweise die Europäische Zentralbank (EZB) mehr Geld aus, können aufgrund der zusätzlichen Liquidität mehr Güter nachgefragt werden. Auch hier führt die stärkere Nachfrage wiederum zu höheren Preisen“, so der Individualkundenbetreuer.

Für Anleger ein wichtiges Thema

Inflation spielt auch beim Sparen eine Rolle. „Wenn die Zinsen niedriger sind als die Inflation, werden die Zinserträge durch die Teuerung aufgezehrt“, macht Wolters deutlich. „Und genau diese Situation besteht seit einiger Zeit in Deutschland.“ Anders ausgedrückt: Wer sein Geld auf gering verzinsten Sparbüchern oder Tagesgeldkonten hortet, verliert.
„Ziehen Sie daher in Erwägung, Teile Ihres Ersparten in renditestärkere Anlageformen wie Investmentfonds zu investieren“, rät Wolters. Gerne informiere der Individualkundenbetreuer in einem persönlichen Gespräch über die Chancen und Risiken solcher Geldanlagen. „Denn jeder, der Geld zur Seite legt, sollte die Inflation berücksichtigen und sein Depot entsprechend ausrichten“, schließt Wolters ab.

Wichtige Hinweise zu Risiken von Anlageprodukten
Ausführliche produktspezifische Informationen und Hinweise zu Chancen und Risiken der Fonds entnehmen Sie bitte dem aktuellen Verkaufsprospekt, den Anlagebedingungen, den wesentlichen Anlegerinformationen sowie den Jahres- und Halbjahresberichten, die Sie kostenlos in deutscher Sprache bei Ihrer Volksbank Niedergrafschaft oder über den Kundenservice der Union Investment Service Bank AG, Weißfrauenstraße 7, 60311 Frankfurt am Main, erhalten. Diese Dokumente bilden die allein verbindliche Grundlage für den Kauf der Fonds.

Die Inhalte dieses Werbematerials stellen keine Handlungsempfehlung dar, sie ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch die Bank noch die individuelle qualifizierte Steuerberatung. Dieses Dokument wurde von der Union Investment Privatfonds GmbH mit Sorgfalt entworfen und hergestellt, dennoch übernimmt Union Investment keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit. Stand aller Informationen, Darstellungen und Erläuterungen: 17. August 2018, soweit nicht anders angegeben.