Immobilieninvestments als Geldanlage

3. Quartal 2019: Auszeichnungen geben Orientierung

Scope Analysis hat jüngst diverse Kategorien von Immobilienanlagen untersucht und hervorragende Ergebnisse bestätigt sowie Bestnoten vergeben. Solche Testergebnisse können Anlegern als Orientierungshilfe für ihre Geldanlagen dienen.

Die Ratingagentur Scope Analysis veröffentlicht regelmäßig Marktstudien und Ratings zu Investmentfonds. In einer Meldung vom 5. Juni 2019 äußert sich das Unternehmen mittels einer Analyse zu Sachwertinvestments per Stand 31.12.2018. Dabei wurden 13 Fondsanlagen in Immobilien für Privatanleger und weitere sieben Fonds für institutionelle Investoren untersucht.

Offene Immobilienfonds verfügen in der Regel über regionale Investitionsschwerpunkte. „So umfasst die Palette unseres Fondspartners Union Investment Immobilien in Deutschland, Europa oder in der ganzen Welt“, informiert Geert-Jürgen Broekman, Vermögensbetreuer bei der Volksbank Niedergrafschaft. Qualität, die auch von externen Analysten bescheinigt wird: „Indes hat die Ratingagentur Scope Analysis dem schwerpunktmäßig in Europa investierenden offenen Immobilienfonds von Union Investment das Ergebnis ‚a+ AIF‘ in der Kategorie ‚Retailfonds mit Schwerpunkt Europa‘ bestätigt“, so Broekman über das hervorragende Ergebnis der aktuellen Marktanalyse. Im diesjährigen Rating habe die Ratingagentur festgestellt, dass der Fonds mit 96,4 Prozent in seiner Vergleichsgruppe eine leicht überdurchschnittliche Vermietungsquote aufweist. „Der ‚Klassiker‘ vom Fondspartner erhält mit seiner geografischen Diversifikation die Bestnote und belegt damit den ersten Rang unter den offenen Immobilienfonds“, so Broekman. Daneben glänze die genossenschaftliche Fondsgesellschaft auch wieder mit der Bestnote beim Rating der Managementgesellschaften. Denn man habe nach 2009, 2010 und 2012 beim Scope-Rating 2019 erneut den Award „Beste Managementgesellschaft“ erhalten.

Immobilieninvestitionen breit streuen

Investitionen in Immobilien sind derzeit bei Anlegern stark gefragt. Ein wesentlicher Grund ist das niedrige Zinsniveau. Nach den Ankündigungen der Europäischen Zentralbank (EZB) dürfte sich daran auch in nächster Zeit kaum etwas ändern. Als Sachwerte gelten Immobilien besonders bei konservativen, auf Sicherheit bedachten Anlegern als attraktive Geldanlage. „Und gerade in Europa gibt es Aussichten für einen weiteren Anstieg der Immobilienpreise. Die Mieten ziehen an, die Leerstände sinken. Das gilt besonders für Bürogebäude in Metropolen wie Paris, Amsterdam, Stockholm und London“, informiert Broekman über Marktberichte zum 31. März 2019 des Anbieters von Immobiliendienstleistungen Jones Lang LaSalle SE. Gleichwohl könnten laut Broekman etwaige unerwartete Wirtschaftsabschwünge oder unerwartete Änderungen der Zinspolitik jederzeit zu einer anderen Prognose führen.

Ergänzender Baustein der Vermögensstruktur

Anleger, die sich nicht mit dem Verwaltungsaufwand und den Risiken eines Direktbesitzes belasten möchten, so der Vermögensbetreuer, können die Chancen offener Immobilienfonds nutzen, um sich so an einer Vielzahl von gewerblichen Immobilien zu beteiligen. Broekman betont, dass solche Geldanlagen auch unter Risikoaspekten zu betrachten seien.

„Das sind beispielsweise Risiken in Bezug auf die Konzentration der Immobilienanlagen in spezifischen Ländern und Regionen.“ Anleger sollten auch den langfristigen Charakter solcher Geldanlagen berücksichtigen, ihr Kapital also mindestens fünf Jahre investieren. Das geht sowohl über eine Einmalanlage als auch über einen Sparplan. „Bei uns erhalten Sie verlässliche Orientierung in Sachen Geldanlagen und eine qualitativ hochwertige Beratung bei der Volksbank Niedergrafschaft“, sagt Broekman. Dabei klären unsere Kundenbetreuer nicht nur über die Chancen, sondern auch über Risiken von offenen Immobilienfonds auf, wie zum Beispiel das Ertragsrisiko oder das Risiko marktbedingter Kursschwankungen. Man prüfe genau, was sich als Baustein für das Depot und eine individuelle Geldanlage eigne.